Marc

Software Engineer, mit Serious Games Hinterund, mag Steam Deck, Proton und Linux, "moves fast and breaks things"

Accarin

Kurz und bündig

Gründungsmitglied und Kassier Stv.

Persönliches

Mickey's 123: The Big Surprise Party

Geboren 1989 und aufgewachsen in Villach inkl. kurzem Abstecher/Aufenthalt in der USA, wo ich auch das erste mal mit einem Computerspiel Berührung gekommen bin. Um genauer zu sein, tatsächlich mit einem Serious Game aus der Educational- also Lernspiel-Ecke namens “Mickey’s 123: The Big Surprise Party” von DSI/Disney Interactive. Habe das als dreijähriger Knirps von meinen Eltern geschenkt bekommen und das scheint mich auch für das weitere Leben gar nicht mal so wenig geprägt zu haben. Dazu aber des chronologischen Ablaufs zu liebe unten weiter mehr.

Jedenfalls hat eben dieses Spiel und die Lemmings dazu geführt, dass ich mit ca. vier meine ersten Befehle unter DOS ziemlich gut beherrscht habe, also zumindest meine Spiele selbstständig anwerfen und den Familienrechner herauf und herunterfahren konnte. Dazu kam, dass ich mich mit der Zeit immer mehr für Computer im Allgemeinen interessiert habe. Schließlich ist da ganze ist in meiner Kindheit/Jugend darin gegipfelt, dass ich meinen Vater hinsichtlich älterer Hardware regelmäßig ab dem sechsten Lebensjahr “beerbt” habe. Also wenn er sich (sowohl für die Arbeit als auch selbstverständlich um zu spielen) neue Hardware zugelegt hatte, habe ich seine alten, aber zumeist noch guten Rechner(teile) für Experimente und zum Spielen weiterverwenden dürfen. Danke dafür!

Ausbildung und berufliches

Zynische Leute könnten an der Stelle jetzt behaupten, dass jemand der so früh anfängt für das restliche Leben “verdorben” wird. Trifft in meinem Fall auch wahrscheinlich ein bisschen zu.

Ein Software Engineer Arbeits-Setup

Mich hat die Begeisterung für diese manchmal fast schon magisch wirkenden Zusammenzählmaschinen absolut nicht mehr losgelassen und ich wollte genauer wissen wie diese funktionieren. Aus diesem Grund habe ich meine Matura inklusive facheinschlägiger Berufsausbildung zum Softwareentwickler an der HTL Villach gemacht. Da ich wirklich wissen wollte wie die Dinge funktionieren, habe ich anschließend noch den Bachelor Informatik an der Fachhochschule Technikum Wien angehängt. Aus diesem Grund hat es mich auch noch nach Wien verschlagen und ich bin zumindest die letzten ~10 Jahre hier “picken geblieben”.

Da mich Computerspiele ganz besonders interessiert haben und mich das Lernspiel aus meiner Kindheit fürs Zählen und Mathematik begeistert hat, habe ich schließlich noch das Master Studium in “Game Enginnerung and Simulation” draufgesetzt. Meine Masterarbeit war im Serious Games Bereich im Speziellen in der Game Accessiblity angesetzt.

Es besteht bei diesen Themen immer die Gefahr, dass ich mich verplaudere wenn ich hier zu sehr auf die Details eingehe. Deswegen erwähne ich an der Stelle nur noch kurz, dass ich derzeit für ein führendes Logistikunternehmen als Software-Engineering Experte im Governencebereich tätig bin.

Hobbies

Da mein Text wahrscheinlich für einige eh schon um zwei Stufen “zu techie” ist, erwähne ich mal meinen Hobby-Kubernetes-Cluster mit den Freizeit-Programmierprojekten und anderen Technik-Spielzeugkrams nicht und beschränke mich auf mein zweitliebstes Freizeitthema: Reisen.

Sonnenaufgang im Flugzeug

Besonders gen Süden, wo es wärmer ist, um sowohl andere Länder zu erkunden als auch neue Kulturen und einfach coole Leute kennenzulernen. Eines meiner Hauptziele wäre es genug Kontakte zu knüpfen um mich zumindest theoretisch quasi über den halben Planeten durchcouchen zu können. Bin ich noch nicht ganz durch damit, ABER ich arbeite daran!

Noch Fragen?

Sprecht mich entweder bei der nächsten Vereinsveranstaltung persönlich oder einfach per Discord darauf an. Wenn ich gut gefrühstückt habe, beiße ich eventuell nicht mal!

Naja, höchstens ein bisschen. (:

Posts Von Marc

Ist Glück käuflich? – Lootboxen und das Spiel mit dem Zufall

Ist Glück käuflich? – Lootboxen und das Spiel mit dem Zufall

Dieser Beitrag ist Teil unserer laufenden Reihe zu Dark Patterns in Videospielen. Wer noch nicht dabei war: „Wenn Spiele unfair spielen" ist der Einstieg, und „Der große Kuhhandel – In-Game-Währungen und Microtransactions" liefert den direkten Vorgänger dieses Artikels.


Erst mal ganz einfach: Was ist eine Lootbox?

Stell dir vor, du gehst in ein Geschäft und kaufst eine Überraschungstüte. Du weißt, dass darin irgendwas aus einer bestimmten Kategorie steckt — aber was genau, erfährst du erst, wenn du sie aufmachst. Manchmal ist etwas Tolles drin. Oft aber nicht.

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Der große Kuhhandel - In-Game-Währungen und Microtransactions

Der große Kuhhandel - In-Game-Währungen und Microtransactions

Dieser Beitrag ist Teil unserer laufenden Reihe zu Dark Patterns in Videospielen. Falls ihr noch nicht Teil 1 gelesen habt: „Wenn Spiele unfair spielen" liefert den perfekten Einstieg.


Für den Anfang: Stell dir das mal vor …

Du spielst dein Lieblingsspiel. Dein Charakter braucht unbedingt das neue coole Outfit — alle in deiner Gruppe haben es schon. Im Shop steht: 1.400 Mondsteine. Du hast gerade mal 200. Kein Problem, denkt man — Mondsteine kann man kaufen! Ein Klick, und du bist bei der Kaufseite. Zur Auswahl stehen: 1.000 Mondsteine für 7,99 €, oder 2.500 Mondsteine für 17,99 €.

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Wenn Spiele unfair spielen - Wie „Dark Patterns“ uns austricksen

Wenn Spiele unfair spielen - Wie „Dark Patterns“ uns austricksen

Stell dir vor, du spielst dein Lieblingsvideospiel. Du sammelst Münzen, baust dein Dorf oder kämpfst gegen Monster - und plötzlich erscheint eine bunte Nachricht mit einer Uhr, die nach unten zählt:

„Nur jetzt! Doppelter Gewinn, wenn du diese Schätze kaufst!“

Das klingt spannend, oder? Aber manchmal steckt dahinter ein Trick. Solche Tricks nennt man „Dark Patterns“. Das sind kleine Fallen im Spiel-Design, die dich dazu bringen sollen, etwas zu tun, was du vielleicht gar nicht wolltest. Zum Beispiel echtes Geld auszugeben, länger zu spielen oder persönliche Daten freizugeben.

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